The beginning
Somewhere along the way it started. I got to the age where it was okay to drink coffee. Since almost everyone around me drank coffee and it was said that it could help with fatigue, I gave it a try. Because for me, as a perpetually tired teenager, it was a chance to have more energy for activities away from the tiring school day. After all, I wanted to be fit outside of school. So I tried the brown miracle.
My first impression was one of pure disgust. The brew was terribly bitter and I couldn't understand why the whole world drank coffee anyway. But fortunately there was a solution. Apparently I wasn't the first person who didn't like the brown brew right away. Fellow sufferers had already started years ago to make their coffee drinkable with liters of milk and tons of sugar. I did the same. So I got a taste for it. A sweet latte macchiato or a fine cappuccino. A delight!
The excess
Over the years, and especially with the increasing pressure in school and university, coffee consumption increased. Fatigue was omnipresent. And constantly had to be refilled. Until at some point I switched to harder stuff. To caffeine sodas like Magic Man, Red Bull, Monster & Co. This culminated in me buying the 1.5 liter bottles of Magic Man in the supermarket, because that was the cheapest. Taste-wise, it was like his gummy bear threw up in my mouth.
Picture
This went on for a few weeks, but the dose kept increasing. Until, at one point, it was Sunday. No store was open and my supply was empty. I started sweating and shaking. Everything was fluctuating. I was in withdrawal. For several hours I lay on the bed, completely wiped out.
I had successfully resisted nicotine and all kinds of drugs (except alcohol) all my life because I didn't want to be addicted. But now my body was craving caffeine and I had lost control.
That day, I swore off energy drinks. It couldn't be that I was no longer in control of my body because of one drink, because of one substance. Caffeine.
Since then, I haven't had any energy drinks either. (Except possibly in a cocktail).
The relapse
Nevertheless, after a while I started drinking coffee again. After all, I have to be able to perform. And fatigue can only be defeated by coffee. As time went by, my coffee consumption increased steadily again. After all, nothing is more recognized than excessive coffee consumption.
But somehow, I still didn't become more alert. If anything, I became more tired without coffee.
Puicture
Then at some point, my girlfriend had a wisdom tooth pulled. She was as big a coffee junkie as I was. A morning was only good with a cup of coffee. Every cake and every afternoon break included a coffee. Because coffee not only makes you efficient, it also makes you awake!
The dose makes the poison
But when her tooth was pulled out, she was not allowed to drink coffee for the time being. Out of loyalty, I also abstained from coffee during this time (1-2 weeks).
And what did we find out? We could still get up in the morning, we could still work and a break could also be very nice with a delicious tea.
Nevertheless, we were looking forward to drinking coffee again. When the time came, we started slowly. Instead of the usual 5, it was only 1 or 2 cups. However, we both quickly realized that this was not doing us any good. We were nervous in the evening and couldn't fall asleep. And this despite the fact that we had drunk a much smaller amount than usual!
We then decided to further limit our coffee consumption. Now and then there is a cup at COFFEE and cake or when we are on the road (okay, since Corona not often). Instead of coffee in the morning, we have tea and drink a lot more tea.
I feel much better since then. I sleep well and have no problems falling asleep. In addition, I very rarely feel tired and listless. When I was still drinking coffee, I felt listless several times a day and I thought only coffee could help me. Since I have reduced my consumption so drastically, this feeling no longer occurs.
Since then I feel much better overall. I can only advise everyone to get out of their rut and do without coffee for two weeks. It saves a lot of money and maybe you will have the same experience.
Picture
What do you guys think about this? Coffee or tea? What experience have you had with coffee?
deutsch:
Der Anfang
Irgendwann fing es an. Ich kam in das Alter in dem es okay war, Kaffee zu trinken. Da nahezu alle Personen um mich herum Kaffee tranken und es hieß, dass er gegen die Müdigkeit helfen könnte, probierte ich es aus. Denn für mich als dauermüden Teenager war es die Chance auf mehr Energie für die Aktivitäten abseits des ermüdenden Schulalltags. Ich wollte schließlich auch noch außerhalb der Schule fit sein. Also probierte ich das braune Wunder.
Mein erster Eindruck war von purem Ekel geprägt. Die Brühe war furchtbar bitter und ich konnte nicht nachvollziehen warum trotzdem die ganze Welt Kaffee trank. Aber zum Glück gab es eine Lösung. Denn anscheinend war ich nicht der erste, dem das braune Gesöff nicht auf Anhieb mundete. Leidensgenossen hatten schon vor Jahren angefangen ihren Kaffee mit Litern an Milch und Tonnen an Zucker genießbar zu machen. Ich tat es ihnen gleich. So kam ich au den Geschmack. Ein süßer Latte Macchiato oder ein feiner Cappuccino. Ein Genuß!
Der Exzess
Über die Jahre und vor allem mit dem zunehmenden Druck in Schule und Studium stieg der Kaffeekonsum an. Die Müdigkeit war allgegenwärtig. Und ständig musste nachgegossen werden. Bis ich dann irgendwann auf härteres Zeug umstieg. Auf Koffeinlimonaden wie Magic Man, Red Bull, Monster & Co. Das gipfelte darin, dass ich mir die 1,5 Liter Flaschen Magic Man im Supermarkt kaufte, weil das am günstigsten war. Geschmacklich war das wie als hätte sich sein Gummibärchen in meinen Mund übergeben.
Picture
Das ging ein paar Wochen, aber die Dosis wurde immer weiter erhöht. Bis es irgendwann Sonntag war. Kein Geschäft hatte geöffnet und mein Vorrat war leer. Ich bekam Schweißausbrüche und zitterte. Alles schwankte. Ich war auf Entzug. Mehrere Stunden lag ich auf dem Bett und war vollkommen fertig.
Ich hatte mich mein leben lang erfolgreich gegen Nikotin und alle möglichen Drogen (außer Alkohol) gewehrt, weil ich nicht abhängig sein wollte. Aber jetzt gierte meine Körper nach Koffein und ich hatte die Kontrolle verloren.
An diesem Tag schwor ich den Energy Drinks ab. Es konnte nicht sein, dass ich nicht mehr Herr über meinen Körper war, wegen eines Getränks, wegen eines Stoffs. Koffein.
Seitdem habe ich auch kein Energydrinks mehr zu mir genommen. (Außer eventuell in einem Cocktail).
Der Rückfall
Trotzdem habe ich nach einer Zeit wieder angefangen Kaffee zu trinken. Schließlich muss ich Leistungsfähig sein. Und die Müdigkeit kann nur durch Kaffee besiegt werden. Mit der Zeit steigerte sich mein Kaffeekonsum wieder kontinuierlich. Schließlich ist nichts so sehr anerkannt wie exzessiver Kaffeekonsum.
Aber irgendwie wurde ich trotzdem nicht wacher. Ich wurde eher müder, ohne Kaffee.
Puicture
Irgendwann wurde meiner Freundin dann ein Weisheitszahn gezogen. Sie war ein genauso großer Kaffeejunkie wie ich. Ein Morgen war erst gut mit einer Tasse Kaffee. Zu jedem Kuchen und jeder Nachmittagspause gehörte ein Kaffee. Denn Kaffee macht nicht nur leistungsfähig, sondern auch wach!
Die Dosis macht das Gift
Aber als ihr der Zahn gezogen wurde, durfte sie erstmal keinen Kaffee trinken. Aus Loyalität verzichtete ich in dieser Zeit (1-2 Wochen) auch auf Kaffee.
Und was mussten wir feststellen? Wir konnten morgens trotzdem aufstehen, konnten trotzdem arbeiten und eine Pause konnte auch mit einem leckeren Tee sehr schön sein.
trotzdem freuten wir uns wieder Kaffee zu trinken. Als es soweit war, fingen wir langsam an. Statt der üblichen 5, waren es nur 1 oder 2 Tassen. Wir beide merkten aber schnell, dass uns das nicht gut tat. Wir waren abends nervös und konnten nicht einschlafen. Und das obwohl wir eine viel geringere Menge als sonst üblich getrunken hatten!
Wir haben uns dann entschieden unseren Kaffeekonsum weiter einzuschränken. Ab und zu gibt es eine Tasse bei KAFFEE und Kuchen oder wenn wir unterwegs sind (okay, seit Corona nicht oft). Statt des morgendlichen Kaffee gibt es Tee und auch sonst trinken wir viel mehr Tee.
Mir geht es seitdem viel besser. Ich schlafe gut und habe keine Einschlafprobleme. Außerdem fühle ich mich nur sehr selten müde und schlapp. Als ich noch Kaffee trank, fühlte ich mich mehrmals am Tag schlapp und ich dachte nur Kaffee könnte mir helfen. Seitdem ich den Konsum so krass reduziert habe, kommt dieses Gefühl gar nicht mehr auf.
Seitdem geht es mir insgesamt viel besser. Ich kann jedem nur raten einmal den Trott zu verlassen und zwei Wochen auf Kaffee zu verzichten. Das spart sehr viel Geld und vielleicht macht ihr ja dieselbe Erfahrung.
Picture
Wie steht ihr dazu? Kaffee oder Tee? Welche Erfahrung habt ihr mit Kaffee gemacht?
Dies ist keine Anlageberatung!