Hallo Freunde des Bieres,
hier kommt mein Beitrag um #Beersaturday No. 153 von und heute geht es zuerst um etwas, dass für viele (auch für mich) ein bisschen zum Bier dazugehört und das an diesem Wochenende nach langer Zeit zumindest wieder über den Bildschirm flattert.
An diesem Wochenende geht es zumindest für die Deutschen nach Lockerung der Corona-Beschränkungen wieder weiter mit der Fußball-Bundesliga und ganz Europa guckt vielleicht auch ein bisschen neidisch zu uns herüber.
Meine Lieblingsmannschaft kommt aus der Bierhauptstadt Dortmund und wenn ich die Möglichkeit bekomme hier zu einem Heimspiel in das Westfalenstadion (Signal-Iduna-Park) zu kommen dann ist das für mich immer ein Highlight und beim Schreiben des Berichtes bekomme ich schon ein bisschen Sehnsucht nach einer Stadionwurst und einem leckeren Stadionbier (Brinkhoff´s No. 1).
Das vorstehende Foto habe ich vor längerer Zeit gemacht, und zwar ist es aus der Saison 15/16 als unser ehemaliger Trainer Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool zu Gast war (Viertelfinale Europaleague). Das Hinspiel endete unentschieden mit 1:1. Das Rückspiel in Liverpool wurde dann zur Legende und Liverpool kam am Ende bis in das Finale. Hier hat Liverpool enttäuscht und das Finale gegen Sevilla verloren.
Dass das Bier in einem Plastikbecher serviert wird ist im Stadion aus Sicherheitsgründen alternativlos.
Leider habe ich heute kein Brinkhoff´s zur Hand, aber das werde ich dann vielleicht noch einmal nachholen.
Für heute habe ich noch ein Kellerbier der Brauerei Leikeim aus Altenkunstadt (Bayern) zur Hand, das ich schon seit ein paar Wochen im Bierlager (Abstellraum) liegen habe.
Wie bei den meisten Brauereien, so sieht man auch bei der Leikeim-Brauerei auf eine lange Tradition des Bierbrauens zurück. Ungewöhnlich jedoch, dass die Brauerei im Jahre 1887 durch einen gelernten Metzer gegründet wurde.
Die Brauerei ist noch in Familienbesitz und wird bereits in fünfter Generation durch die Nachfahren geleitet.
Warum habe ich mich für dieses Bier entschieden bzw. gekauft?
Bislang hatte ich noch nicht viele Kellerbiere getrunken und wollte dieses zum Anlass nehmen dieses noch einmal zu probieren und herausfinden, warum es Kellerbier heißt.
Hierbei hat mir dann, kurz und einfach, Wikipedia weiter geholfen.
Das ganze Geheimnis hinter dem Begriff Kellerbier beruht darauf, dass das Bier direkt aus dem Lager (Keller) kommt und ungefiltert abgefüllt wird.
Was kostet das Bier?
Das Bier habe ich im Angebot gekauft. Die 0,5 Liter Flasche kostete lediglich € 1,10.
Original-Beschreibung der Brauerei!
Messingfarben und naturtrüb – honigsüß und nussig im Duft. Vollmundig im Antrunk und harmonisch herb im Abgang. Unser unfiltriertes Bier, für alle die es fränkisch traditionell mögen.
Der Alkoholgehalt beträgt 4,9% vol.
Mein Fazit
Das Bier kamm natürlich schön gekühlt aus dem Kühlschrank und da der Bundesliga-Neustart erfolgte, habe ich mich dafür entscheiden das Bier aus meinem Stadionbecher mit dem Bild unseres Kapitäns zu mir zu nehmen. Das ein Plastikbecher natürlich nicht Ideal ist, ist mir klar, aber es ist halt Fußballzeit.
Den Geruch würde ich als kräftig und ein bisschen nussig beschreiben.
Beim Einschenken gab es reichlich Schaum, aber das kann auch ebenfalls am Becher liegen. Die Farbe ist natürlich durch den Becher auch nicht zu beschreiben, aber es ist schon ein sehr trüber Farbton.
Der Geschmack erinnerte mich etwas an ein "Altbier", das es hier bei uns am Niederrhein häufig gibt, es hat einen vollmundigen nussig herben Geschmack. Der Abgang ist bitter.
Ein leckeres Bier, aber hiervon reicht mir dann auch erst einmal eins, da es halt im Geschmack so vollmundig ist, dass man "satt" ist.
zum Nachtisch gab es noch ein Radler!!
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Meine ersten Beiträge zum #Beersaturday findet ihr hier:
1 Stauder-Bierchen
2 Mönchshof-Märzen