Als ich mich aufmachte um an dem #Beersaturday No. 167 von teilzunehmen war mir bereits klar, dass hierzu ein Verbrechen notwendig ist.
Und so habe ich mich bereits frühmorgens nach dem Frühstück aufgemacht um mich an den Äpfeln und Birnen des Nachbarn zu bereichern. Das Spielzeugpferd unserer Tochter wurde hierzu an den Zaun gestellt und mit einem beherzten und eleganten Sprung vom Rücken des Pferdes über den Gartenzaun stand ich auf des Nachbars Grundstück.
Im Schutz der Bäume (und des Unkrauts) machte ich mich dann in Windeseile mit Zuhilfenahme meines Obstpflückers daran schnell ausreichend Birnen und Äpfel in meinen Karton zu packen.
Für das heutige Vorhaben reichte jedoch schon eine geringe Menge und ich konnte mich schnell wieder über den Zaun, zurück auf heimisches Terrain, begeben.
Zurück auf sicherem Boden ging es mit der Beute in der Küche wo das Obst geschält und in kleine Würfel geschnitten wurde.
Hierbei wurde ich tatkräftig von unserer kleinen Mitbewohnerin unterstützt. Wenn immer es etwas in der Küche zu Backen oder zu Kochen gibt, dann ist sie gerne bereit zu helfen.
Die Obstwürfel wurden dann noch mit Zitronensaft beträufelt, mit Zimt gewürzt und als Abschluss haben wir noch ein paar Nüsse und Mandeln klein gehackt, alles durchgemischt und alles in den Dutch-Oven gegeben.
Aus Mehl, Zucker und Margarine (Butter war nicht da) haben wir dann einen Streuselteig gemacht und über dem Obst verteilt. Deckel drauf und erst einmal fertig.
Den Apfel-Birnen-Crumble sollte es dann zum Abendessen als Nachtisch geben.
Am frühen Abend habe ich dann den Dopf mit nach draussen zum alten Grillkamin genommen und erst einmal ein paar Kohlen angefeuert. Nachdem die Kohlen im Anzündkamin durchgeglüht waren habe ich 7 Kohlen unter und 16 Kohlen auf den Deckel des Dutch-Oven gelegt. Hierdurch sollte ich eine Temperatur von ca. 180°C im Dutch-Oven erreichen.
Zeitgleich ging in der Küche ein Nudelauflauf in die Backofenröhre womit dann beides ungefähr zur gleichen Zeit fertig sein sollte.
Nach ca. 40 Minuten war der Crumble fertig und die Kohlen wurden entfernt. Der Crumble durfte jetzt noch bis nach dem Hauptgang im Dopf ruhen. Mit zwei Kugeln Eis serviert ein richtig leckerer Nachtisch. Außerdem macht es unglaublich Spaß mit dem Dutch Oven zu kochen. Das werde ich demnächst mal wieder häufiger machen.
Zum Abendessen gab es dann zuerst ein Helles von der Brauerei Mönchshof und für später hatte ich mir noch ein italienisches Peroni aus dem Angebot von Aldi-Süd kalt gestellt.
Das Helle stammt von der Mönchshof-Brauerei aus Kulmbach (Bayern), wovon ich bereits mehrere Biere probiert habe und es mir immer sehr gut geschmeckt hat.
Das Peroni habe ich mitgenommen, da es der vor ein paar Wochen in seinem Beitrag hatte und es durchaus empfohlen hat.
Warum habe ich mich für dieses Bier entschieden bzw. gekauft?
Ich habe schon mehrere Bier der Brauerei probiert und die waren bislang alle sehr gut, von daher werde ich auch gelegentlich weiter etwas probieren.
Was kostet das Bier?
Ich habe die Flasche schon vor längerem gekauft und keine Ahnung mehr von dem Preis. Dürfte so um den € 1,00 gekostet haben.
Original-Beschreibung der Brauerei!
„Mönchshof Hell ist so, wie es der Genießer erwartet: Golden in der Farbe und durch seine zurückhaltende, feine Hopfung „b‘sonders mild“ im Geschmack. Traditionell hoch vergoren, verleihen ihm drei ausgesuchte Hopfengaben zum richtigen Zeitpunkt seine ausgewogene, weiche Note – Bittere ist kaum spürbar. Ein genussvoller Teil bayerischer Lebens- und Bierkultur!
Der Alkoholgehalt beträgt 4,9% vol.
Mein Fazit
Die Bayern mögen mir verzeihen, aber die Hellen sind sich alle ziemlich ähnlich, mild und kalt ein toller Durstlöscher, allerdings ohne besonderen Charakter. Beim Einschütten bildet sich eine Krone, die aber schnell zusammenfällt.
Zum Abschluss des Tages habe ich mich noch einmal nach draußen auf die Terrasse begeben und das Peroni geöffnet. Leider fällt mir eine Bewertung hier schwer, da das Bier doch einen metallischen Geschmack hatte, der so hoffe ich, von der Dose stammt. Es erinnerte mich etwas an die Jugendzeit, als eine Palette Hansa-Pils noch DM 9,36 DM gekostet hatte und bei Abenden am Baggersee das Getränk Nr. 1 war.
Sollte ich die Gelegenheit noch einmal bekommen und das Peroni kommt in einer Glasflasche, werde ich dem Bier jedoch noch eine Chance geben.
So, eigentlich war der Bericht hier zu Ende und sollte veröffentlich werden, Aber die Zeit fehlte etwas, weil wir ja heute bei L´Osteria essen gehen wollten. Und was entdecke ich auf der Speisekarte. Ein Peroni.
Das habe ich natürlich direkt bestellt und nach ein paar Augenblicken stand es schon im passenden Glas vor mir. Die Farbe ist ein schönes bernsteinfarbenes gelb und die Krone beim Einschütten bleibt schön stehen, bis zum ersten Schluck. Der Geschmack ist etwas herb, aber für mich genau richtig. Ein echt leckeres Bier, welches ich beim nächsten mal sicher wieder bestellen werde.
So, danke für eure Zeit und einen schönen Start in die neue Woche.
Ach ja, ein kleiner Nachtrag. Der Nachbar ist eigentlich ein ganz Netter.
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Meine bisherigen Beiträge zum #Beersaturday findet ihr hier:
Brewing-Company-Irish Lager
Brewing-Company-Red Ale
Argus-11 Premium
Stauder-Bierchen
Mönchshof-Märzen
Mönchshof-Pilsener
Wolfscraft-Super-Lager
Braufactum-Yakeros
Krombacher Naturtrüb